Einleitung

 

 

Jedes Jahr etwa Ende Februar, Anfang März kommen die Turmfalken und beziehen den Nistkasten in der Turmhaube.

In dieser Zeit sind hier oft mehrere Turmfalken zu beobachten, bis sich schließlich ein Pärchen hier niederlässt.

Während der Brut sieht man die Falken recht selten. Meist nur dann, wenn der Partner Futter bringt.

Sowie die Turmfalken geschlüpft sind, sieht man die Turmfalken wieder häufiger, denn nun muss der Nachwuchs mit Futter versorgt werden. In der ersten Zeit bleibt immer ein Elternteil bei den Jungen, da sie noch viel Wärme benötigen.

Sowie die Jungtiere groß genug sind, gehen beide Elternteile auf die Jagd.

Schon von weitem hört man, wenn die Elterntiere mit Futter kommen. Das Rufen der Jungtiere ist dann bis neben das Kirchenschiff zu hören.

Zum Ende der Nestzeit sieht man dann immer mal wieder ein Jungtier am

Einflugloch sitzen.

So nach und nach werden die Jungtiere dann mutiger, bis sie irgendwann alle auf der Sitzstange bzw. dem Anflugbrett, das vor dem Einflugloch ist, sitzen.

Nun haben sie auch Platz, ihre Flügel voll zu entfalten und die Muskeln durch Flattern zu kräftigen.

Schon nach wenigen Tagen heben sie das erste Mal ab, wenn auch nur, um gleich darauf wieder auf der Stange, dem Kirchendach oder in einem der kleinen Fenster zu landen. Aber schon nach kurzer Zeit werden die Flugstrecken größer. So ist dann oft das kleine Türmchen auf dem Kirchenschiff ihr nächstes Ziel.

Zum Spätsommer sieht man die Falken dann immer seltener, bis sie irgendwann ganz verschwunden sind, um den Winter in wärmeren Regionen zu verbringen.

Die Jungfalken werden jedes Jahr beringt und registriert.

 

© 2015 – 2017 Turmfalken St. Nikolai Spandau

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